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Wir setzen auf unerschöpfliche regenerative Energiequellen

eZeit Ingenieure bieten individuelle, ökologische und wirtschaftliche Lösung zur Gebäudetemperierung an, die bis 100 % der Energie aus regenerativen Energiequellen beziehen.

Regenerative Energie in Form von Sonnenlicht, Wind, Geothermie, Wasserkraft und Biomasse ist um uns in Hülle und Fülle vorhanden, wir müssen sie nur anzapfen und nutzen. Sie ist unerschöpflich, steht kostenlos für alle und überall zur Verfügung, kann von niemandem weggenommen werden und ist immer da! Darüber hinaus stehen auch Energien aus industrieller Abwärme oder Prozesswärme von Maschinen und Menschen zur Verfügung, die in das Heiz- und Kühlsystem eines Gebäudes mit eingebunden werden können.

Wir haben also kein Energieproblem! Wir haben ein Speicher und Regelungsproblem!


Wir haben kein Energie-, sondern ein Speicher- und Regelungsproblem

eZeit Ingenieure legen einen Schwerpunkt ihrer Tätigkeit auf die Planung, Entwicklung und Forschung von Speicher- und Regelungstechniken, um regenerative Energiequellen jederzeit nach Bedarf nutzen zu können.

Fast allen regenerativen Energieformen ist gemeinsam, dass sie chaotischen Schwankungen unterliegen und daher nicht kontinuierlich und exakt planbar zur Verfügung stehen. Das Problem der unabhängigen und wirtschaftlichen Energieversorgung wird somit nicht durch den  Einsatz von regenerativen Energieerzeugungstechniken wie Solarthermie, Photovoltaik, Geothermie, Biomasse etc. alleine gelöst.

Ein Beispiel: Solarenergie steht uns nicht gleichmäßig über das Jahr verteilt zu Verfügung. Im Sommer, wenn wir sie am wenigsten brauchen, ist im Überfluss vorhanden, im Winter hingegen steht Sonnenenergie nicht in ausreichendem Maß zur Verfügung. Daher werden im Regelfall lediglich ca. 30 % des solaren Ertrages pro m² Kollektorfläche genutzt, da überflüssige Energie nicht in das Heiz- oder Kühlsystem mit eingebunden werden kann und daher verloren geht.

Eine große Herausforderung ist es daher, schwankende Sonnenenergieerträge wirtschaftliche und ökologische auf Vorrat zu speichern, um sie ganzjährig nutzen zu können. Intelligente Steuerungs- und Regelungstechnik sowie kurz- und langfristig Speicherung sind unerlässliche Bestandteile eines effizienten Heiz- und Kühlsystems.


Steigerung der Energieeffizienz im Gebäude durch geringinvestive Maßnahmen

Nach Aussage der Agentur für Erneuerbare Energien (Stand 2013) sind mehr als 70 % der Öl- und Gasheizungen in Deutschland älter als 15 Jahre, außerdem basieren rund vier Fünftel aller Heizsysteme im Wohnungsbestand auf Verbrennungstechnologien. Zur Beheizung wird hier meist dreimal so viel Energie benötigt wie bei Neubauten, oft sogar noch mehr. In privaten Haushalten werden von diesem gesamten Energiebedarf ca. 85 % zur Raumerwärmung und Warmwasseraufbereitung eingesetzt. So liegen die größten Einsparpotenziale im Gebäudebestand sowohl bei der Optimierung der Energieerzeugung, wie auch der Verbesserung der Bauphysik (mehr dazu im Abschnitt Architektur).

Durch geringinvestive Maßnahmen können bereits erhebliche Energieeinsparungen erzielt werden. Die richtige Taktung der Heizanlage, der hydraulische Abgleich bei der Wärmeverteilung sowie nutzerspezifische Regeltechnik wie Thermostatventile, Zeitschaltuhren etc. lassen sich oft einfach umsetzen. Auch durch der Ersatz der veralteten Heizungsanlage können oft bis zu 30-40 % der Heizkosten gespart werden.

Ein wichtiger Faktor zur Steigerung der Energieeffizienz im Gebäude findet sich im Monitoring der Anlagentechnik während der Betriebsphase (mehr dazu unter Betriebsoptimierung).


Energieoptimiertes Bauen ist ein Zusammenspiel verschiedener notwendiger und variabler Bestandteile

Die Energieerzeugung oder die Anlagentechnik führen alleine nicht zum energieoptimierten Bauen, bzw. Sanieren. Die Analyse der Wärmeverluste und der solaren und inneren Energiegewinne müssen ebenso in eine Planung eingehen, wie die physikalischen Eigenschaften der gewählten Baumaterialien, die Art und Weise der Gebäudetemperierung sowie eine Kosten-/ Nutzenrechnung der verschiedenen Bestandteile.

Ein hocheffizientes Heiz- und Kühlkonzept entsteht nicht von selbst. Energieoptimiertes, nachhaltiges Bauen oder Sanieren bedeutet ganzheitliches Denken, Planen, Finanzieren und Umsetzen. Die Sanierungs- und Neubaukonzepte der eZeit Ingenieure ermöglichen energetische Verbesserung der Anlagentechnik, wirtschaftliche Berechnung der Dämmstärke,  passende Wahl und Kombination von Energiequellen.

Apropos Dämmproblematik …


Graue Energie versus Gebäudetemperierung

Die Betrachtung und Optimierung der Energieflüsse, die im Entstehungsprozess eines Gebäudes entstehen (Graue Energie), ist eine Thematik, die untrennbar mit der Senkung des nationalen CO2-Ausstoßes zusammenhängt und viel zu wenig Beachtung findet. Die Graue Energie muss in der CO2-Debatte ebenso in den Mittelpunkt der Betrachtung gerückt werden, wie die benötigte Energie zur Gebäudetemperierung.

Als Graue Energie bezeichnet man die Energie, die für die Herstellung eines Produktes aufgewendet werden muss, vom Zeitpunkt des Abbaus der benötigten Rohstoffe, bis zur Nutzungsphase des fertigen Produktes. Grundsätzlich gilt: Je besser der Wärmeschutzstandard, desto höher der Anteil der Grauen Energie.

Die zur Herstellung von Bau- und Dämmmaterialien verbrauchte Graue Energie kann, bei sorgloser Verwendung dieser Bauprodukte, in Niedrigstenergiehäusern um ein Vielfaches höher sein, als die Energie, die über Jahrzehnte in diesem Gebäude zur Temperierung eingespart bzw. verbraucht wird. 
Graue Energie trägt ab einem gewissen Punkt also entscheidender zum CO2-Ausstoß bei, als die Energie zur Gebäudetemperierung.

eZeit Ingenieure fordern daher bei energieoptimierten Bauen immer die Gesamtenergiebilanz im Auge zu haben und den Erfolg der Massnahmen auch daran zu messen.


Der Primärenergiebedarf muss bei Neubauten ab 1. Januar 2016 um 25 % geringer sein als bisher: Neue Energieeinsparverordnung verabschiedet

Die energetischen Standards für Neubauten werden strenger. Die neue Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014 schreibt vor: Der Primärenergiebedarf muss bei Neubauten ab 1. Januar 2016 um 25 Prozent geringer sein als bisher, die Gebäudehülle muss um 20 Prozent bessere Dämmwerte aufweisen.

Die Planung von eZeit Ingenieure ermöglicht die Erfüllung nicht nur der heutigen Energiesparverordnung, sondern bietet große Reserven für künftige Gesetzesverschärfungen.