Warum nicht Hanf? Denn Hanf dämmt grüner.
Märkische Scholle setzt auf Hanf als Öko-Dämmung mit Wohlfühleffekt.

Am Freitag, den 22. Juli 2016, fand bei der Märkischen Scholle eG ein Tag der offenen Tür statt. An diesem Tag drehte sich alles um die Öko-Dämmung – und der Hanf stand dabei im Mittelpunkt.

Pilotprojekt Hanf
Die Berliner Wohnungsgenossenschaft Märkische Scholle eG hat die auf energieoptimierte Bauleistungen spezialisierten eZeit Ingenieure mit dem energetischen Gesamtkonzept für ihre größte Wohnanlage in Berlin-Lichterfelde entlang des Ostpreußendamms nahe der Landesgrenze zu Teltow beauftragt. Es werden weit über 800 Wohnungen mit einer beheizten Fläche von über 48.000 Quadratmetern modernisiert bzw. 140 Wohneinheiten neu gebaut. Die Sanierungsmaßnahme ist bereits mehrfach prämiert worden.

Im Zuge dieser umfangreichen Modernisierung realisieren die Märkische Scholle eG, die eZeit Ingenieure GmbH und die Firma Caparol, als Hersteller des Dämmstoffes, ein Pilotprojekt, um Erfahrungswerte zur Wärmedämmung zu gewinnen.

Hierzu werden an den Außenwänden von fünf baugleichen Gebäuden sog. Wärmedämm-Verbundsysteme angebracht, die theoretisch alle die gleichen Dämmwerte aufweisen. Jedoch bestehen alle Dämmstoffe aus unterschiedlichen Materialien (EPS-Hartschaum, Mineralwolle, Holzweichfaser und Hanf). Im Rahmen des Projektes werden die Eigenschaften der Außenwände permanent gemessen und einer vergleichenden Analyse unterzogen.

Das Besondere
Ein Gebäude wird dabei erstmalig mit Hanf gedämmt, ein natürlicher Dämmstoff, der in allen wesentlichen Punkten die Note »sehr gut« aufweist: Ökobilanz, sommerlicher Hitzeschutz und schalltechnische Eigenschaften. Hanf ist zudem recyclingfähig und regional verfügbar. 

 

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Die vier Gebäude, an denen die ganzheitliche CO2-Minderung unter Berücksichtigung der Gebäudehülle und Haustechnik untersucht wird, werden über das Umweltinnovationsprogramm gefördert:

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