Fitnesszentrum [1970er Jahre · Denkmalgeschützte Fassade]
2009 · Berlin · Deutschland

ENERGIEKONZEPT

Herzstück des Heizsystems ist eine Energiezentrale zur Regelung der Fernwärmenutzung sowie der Energie aus der Abluft. Die im Fitnesszentrum entstehende Abwärme aus dem Saunabetrieb, der Anlagentechnik, der Beleuchtung und den Sportlern (Abwärme pro Person ca. 80-120 W/h) wird durch das Belüftungskonzept in den Heizkreis zurückgeführt.

Die Beheizung der Sportflächen erfolgt über das kontrollierte, CO2– und feuchtigkeitsgesteuerte Be- und Entlüftungssystem. Da die unter Denkmalschutz stehende, schlecht gedämmte Glasfassade nicht verändert werden durfte, werden die Glasflächen im Winter von der Raumseite mit der warmen Zuluft der Lüftungsanlage erwärmt (Verhinderung von Tauwasserbildung!).

WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNG

Reduktion der Nebenkosten um 60-80 %.
Amortisationszeit der Mehraufwendungen gegenüber Standardsanierung < 6 Monate.

LEISTUNGEN durch eZeit Ingenieure

Das Fitnessstudio ist ein Meilenstein bis zur Gründung von eZeit Ingenieure GmbH. Die Projektsteuerung erfolgte über Holthuizen Architekten Gesellschaft von Architekten mbH. Die Gesamtkonzeption der Anlagentechnik wurden durch Taco Holthuizen und Dietmar Deunert erbracht.

BESONDERHEITEN

Hohe Energieeinsparung durch Nutzung interner Wärmequellen (Sauna, Beleuchtung, Sportler) trotz schlecht gedämmter Glasfassaden (Denkmalschutz).

 

   

Bautypologie
Neubau eines Sport- und Fitnesszentrums in einem bestehenden Dachrohling, ca. 4.500 m²

Anlagentechnik

Energiezentrale zur Regelung der Fernwärmenutzung, Gebäudetemperierung über verschiedene, dezentrale Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung, Wärmerückgewinnung aus Sauna und Abluft

 

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